Trockene Haut entsteht durch den Einfluss verschiedener innerer und äußerer Faktoren. Innere Faktoren können eine von Natur aus geringe Talgproduktion, Mangel an Fettstoffen oder geringes Bindungsvermögen an Wasser, eine hormonelle Umstellung wie Pubertät oder Schwangerschaft, der natürlich Hautalterungsprozess oder Erkrankungen wie Neurodermitis oder Diabetes sein. Äußere Faktoren sind häufiges oder zu heißes Duschen, Waschen oder Baden, intensive Sonnenbestrahlung oder Solarien, das
mehr »Klima oder berufsspezifische Belastungen.
Ist die Haut erst einmal geschwächt und hat kaum noch Fett oder Feuchtigkeit, wird sie glanzlos, rau, mit schuppiger Oberfläche, ohne Elastizität. Hinzu können auch Spannungsgefühl und Juckreiz kommen. Dabei ist trockene Haut nicht nur unangenehm, sie wird auch empfindlicher für das Eindringen schädlicher äußerer Einflüsse. Durch Kratzen oder Scheuern kann sie soweit geschädigt werden, dass sie zugänglicher für Krankheitserreger oder allergieauslösende Stoffe wird. Aus diesem Grund entwickeln Menschen mit trockener Haut oft Ekzeme und neigen zu Hautinfektionen, die sich als Pusteln und/oder in Form einer Rötung zeigen.
In allen Fällen fehlt der trockenen Haut Lipide (Fette) und/oder natürliche Feuchthaltefaktoren wie zum Beispiel Harnstoff. Diesen Lipid- oder Harnstoffmangel können medizinische Präparate ausgleichen und dazu beitragen, dass die Haut wieder elastisch und geschmeidig wird. Dabei schützt die richtige und rechtzeitige Pflege der trockenen Haut nicht nur vor dem Austrocknen, sondern auch vor Ekzemen und Allergien. « weniger