Pilzinfektionen gehören zu den Krankheiten, über die niemand gerne spricht, denn mit einer Pilzinfektion wird häufig Unsauberkeit verbunden. Eine Schlussfolgerung, die in den allermeisten Fällen zu Unrecht gefällt wird. Die Ursache für einen Pilzbefall liegt u.a. in einer falschen Ernährungsweise.
Hautpilzerkrankungen sowie Infektionen der Schleimhäute - insbesondere im Genitalbereich - sind zwar die häufigsten Pilzerkrankungen, doch ein Pilz kann sich grundsätzlich im gesamten
mehr »Organismus ausbreiten.
Was ist eine Pilzinfektion eigentlich genau?
Eine Infektion an sich ist erst einmal harmlos. Die Pilzparasiten haften zunächst an den Gewebezellen, um anschließend in sie einzudringen. Beginnen die Pilze zu wachsen und erzeugen dabei Schädigungen des betreffenden Gewebes, wird aus der Infektion eine Krankheit. Eine solche Infektionskrankheit mit Pilzen wird im Allgemeinen als Mykose bezeichnet. Unterschieden wird zwischen den Fadenpilzen (Dermatophyten), Sprosspilzen (Hefe) sowie den Schimmelpilzen. Außerdem werden Pilzinfektionen anhand ihrer Lokation unterteilt. So werden Mykosen der Nägel, der Schleimhäute sowie an der Haut - hier stets durch Fadenpilze hervorgerufen - als oberflächliche Mykosen bezeichnet. Kommen Pilzerreger über die Blutbahn in das Körperinnere, um dortiges Gewebe oder Organe zu befallen, spricht man von einer systemischen Mykose.
Welche Ursachen kann eine Pilzinfektion haben?
Pilze gedeihen auf oder im menschlichen Körper auf ähnliche Weise wie in der Natur. Ähnlich wie ihre Artgenossen in den Wäldern wachsen die Pilze im menschlichen Körper nur in saurer oder kranker Umgebung und nutzen ein derartiges Gewebe als Spender für ihre Nahrung. Eine Pilzinfektion kann zudem nur dort entstehen, wo der Mensch abwehrschwach ist. Als Ursache für einen Pilzbefall kommt immer der Darm in Betracht. Dabei ist es unerheblich, um welche Pilzart es sich handelt und wo die Infektion auftritt. Im Darm gibt es im Normalfall nur sehr wenige Pilzzellen. Ein krankhafter Verlauf entsteht nun, wenn sich das Verhältnis von "gut" und "böse" verschiebt und die Pilzzellen überhand nehmen. Eine solche Verschiebung - in Fachkreisen Dysbiose oder Dysbakterie genannt - kann durch verschiedene Faktoren ausgelöst werden. Neben Stress, Elektrosmog und etwaigen Zahngiften kann auch eine nährstoffarme und säureüberschüssige Ernährung ursächlich für eine im Darm entstehende Pilzerkrankung sein. Ebenso ist die Einnahme bestimmter Medikamente wie Antibiotika riskant, da hierdurch ebenfalls eine Vermehrung der Pilzzellen im Darm entstehen kann.
Welche Symptome gibt es bei einer Pilzinfektion?
Zunächst einmal hängt es davon ab, ob es sich um eine oberflächliche oder systemische Mykose handelt. Pilzinfektion handelt. Bei oberflächlichen Erkrankungen tritt stets ein Juckreiz auf. Bei einem vaginalen Pilzbefall - hervorgerufen durch Hefepilze - kommt es häufig zusätzlich zu einem geruchsneutralen Ausfluss aus der Scheide. Erkrankungen im Körperinneren - insbesondere im Darm - rufen zumeist Blähungen, Durchfall, Sodbrennen, unbekannte Bauchschmerzen und eine Unverträglichkeit bei gewissen Nahrungsmitteln hervor.
Wie kann man einer Pilzinfektion vorbeugen? Welche Therapiemöglichkeiten gibt es?
Durch eine weitestgehend ausgeglichene Lebensweise, die auf die Vermeidung unnötiger Stresssituationen ausgerichtet ist, sowie ein ausgeglichener Säure-Basis-Haushalt und eine säurearme und nährstoffreiche Ernährung kann bereits sehr viel getan werden. Der Gang zum Zahnarzt zwecks Kontrolle, ob evtl. Zahngifte den Körper belasten könnten, ist in diesem Zusammenhang immer ratsam. Für die Behandlung der Pilzinfektionen gibt es mehrere Möglichkeiten. Welches Medikament aber für die Behandlung der jeweiligen Krankheit am geeignetsten ist, muss der Arzt stets im Einzelfall entscheiden. Nicht jede Person verträgt Antibiotika, so sind Alternativen wie Kolloidales Silber hier auch mit in Betracht zu ziehen. « weniger