Schmerzen entstehen entweder durch äußere Einflüsse (z.B. Druck, Hitze) oder durch krankhafte Vorgänge im Körperinneren. Auch wenn Schmerzen als lästig und sehr unangenehm empfunden werden, sind sie eine wichtige Warnfunktion des Körpers und somit lebensnotwendig. Grundsätzlich wird zwischen zwei Arten von Schmerzen unterschieden: akuter und chronischer Schmerz.
Akute Schmerzen treten grundsätzlich dann auf, wenn es zu einer Schädigung des Gewebes kommt. Diese
mehr »Schmerzart dauert über einen begrenzten Zeitraum an und dient dem Körper als Signal- und Schutzfunktion, um diesen vor Schäden und Überbelastung zu bewahren. Zu akuten Schmerzen kommt es unter anderem bei Prellungen, Verstauchungen, Schnittwunden, Verbrennungen, Brüchen etc. In der Regel verschwinden die akuten Schmerzen, wenn die Ursachen der Beschwerden behandelt sind.
Im Gegensatz zum akuten Schmerz, dem so genannten Schutzschmerz, der bei einer körperlichen Beeinträchtigung dem Gehirn ein Gefährdungssignal meldet, besteht der chronische Schmerz selbständig und unabhängig von der eigentlichen Funktion. Demnach hat diese Schmerzat ihre Schutzfunktion verloren und hält über einen langen Zeitraum an. Wiederholen sich akute Schmerzen ständig oder dauern länger als 6 Monate an, entstehen chronische Schmerzen. Dabei speichert der Körper das schmerzliche Empfinden und bildet ein Schmerzgedächtnis, welches bereits bei einem kleinen Impuls reagiert. Der ursprüngliche Anlass der Warnung besteht nicht mehr, da sich der Schmerz zu einer Krankheit entwickelt hat.
Dabei empfindet jeder Mensch Schmerz anders. Das Schmerzempfinden unterscheidet sich aber nicht nur dadurch, sondern ist auch von der psychischen Situation abhängig. Bei Niedergeschlagenheit kann ein Schmerzreiz als schlimmer empfunden werden. Aber auch Ablenkung kann die Intensität des Schmerzempfindens beeinflussen. « weniger