Eine dauerhafte Blutzuckerbestimmung ist für viele Diabetiker lebensnotwendig. Der damit einhergehende Stich in die seitliche Fingerbeere muss aber nicht mit Schmerzen verbunden sein. Sehr feine Lanzetten und kleine Stechhilfen können genutzt werden, um bereits geringe Blutmengen für die Selbstkontrolle des Blutzuckers zu erhalten. Dabei kann die Einstichtiefe entsprechend der persönlichen Hautstärke eingestellt werden. So sind die Stechhilfen sowohl für Menschen mit einer dünnen und
mehr »zarten, aber auch mit einer dicken und verhornten Haut der Fingerspitzen geeignet. Die Geräte ermöglichen dadurch eine behutsame und leichte Blutentnahme.
Darüber hinaus ist darauf zu achten, dass die Lanzetten regelmäßig ausgetauscht werden. Bereits bei einem wiederholten Gebrauch kann die Nadelspitze ihre notwendige Glätte verlieren oder Beschädigungen aufweisen. Daher steigt auch der Schmerz beim Stich in den Finger, wenn die Lanzetten wiederholt verwendet werden. Da die Einmalprodukte direkt mit dem Blut in Kontakt kommen, sind sie zudem steril verpackt. Darüber hinaus ist zu berücksichtigen, dass die Lanzetten auf die jeweilige Stechhilfe abgestimmt sein müssen. Dies bedeutet: Nicht jede Lanzette ist für jede Stechhilfe geeignet.
Grundsätzlich gilt: Vor der Gewinnung einer Blutprobe sollten die Hände gewaschen werden. Dies ist erforderlich, um beispielsweise zuckerbehaftete Rückstände an den Fingern zu entfernen, um falsche Messergebnisse zu vermeiden. Die neue Lanzette ist in die Stechhilfe einzusetzen, diese an der Außenseite der Fingerspitze anzusetzen und anschließend auszulösen. « weniger