Die kontinuierliche Blutzuckerselbstkontrolle bietet für Menschen mit Diabetes die Möglichkeit, die Diabetestherapie positiv zu beeinflussen. Das Wissen, wie der Stoffwechsel auf Veränderungen und Belastungen im Alltag reagiert, trägt dazu bei, mehr Sicherheit im Umgang mit Diabetes zu erlangen. War es früher nur möglich, durch die Kontrolle des Harnzuckers die Stoffwechseleinstellung zu kontrollieren, können Diabetiker in der heutigen Zeit, durch moderne Blutzuckerteststreifen ihre
mehr »Diabeteseinstellung exakt bestimmen. Dabei genügt bereits ein winziger Tropfen Blut, um akute Komplikationen wie Unter- und Überzuckerungen zu erkennen sowie schnell darauf reagieren zu können.
Das regelmäßige Messen des Blutzuckers ist somit für eine gute Diabetesbehandlung unumgänglich. Dabei trägt die Selbstkontrolle der Blutglukose dazu bei, die Behandlung durch den Arzt an die persönlichen Bedürfnisse anzupassen. Mit dem Ziel, Folgeschäden und Stoffwechselentgleisungen zu minimieren bzw. zu vermeiden. Grundsätzlich gilt: Bei einer intensiven Insulintherapie und starken Blutzuckerschwankungen muss die Selbstkontrolle häufiger durchgeführt werden. Dabei wird für die Blutzuckermessung ein Bluttropfen aus der (seitlichen) Fingerkuppe gewonnen und anschließend auf ein Teststreifen bzw. Sensor gegeben. Ein Messgerät bestimmt anschließend den Blutzuckerwert. Darüber hinaus sind alle durchgeführten Messungen zu dokumentieren.
Es gilt auch zu beachten, dass Blutzuckerteststreifen keiner starken Hitze, Minusgrade, Sonnenlicht oder hoher Luftfeuchtigkeit ausgesetzt werden dürfen, da sie sonst unbrauchbar werden und dem Messgerät schaden. « weniger