Muttermilch ist die natürliche Anfangsnahrung für das neugeborene Baby, da sie sehr gut auf die Bedürfnisse des Säuglings abgestimmt ist. Die Zusammensetzung der Muttermilch ermöglicht eine gesunde Ernährung in den ersten 6 Lebensmonaten. Kann das Baby aber nicht gestillt werden, steht den Müttern eine spezielle Säuglingsanfangsnahrung zur Verfügung. Dabei wird eine Anfangsnahrung auf der Basis von Kuhmilch als Säuglingsmilchnahrung bezeichnet. Ab dem vierten Monat erhalten Babys eine
mehr »Folgenahrung, die wie die Anfangsnahrung über eine flüssige Konsistenz verfügt, jedoch mehr Kohlenhydrate beinhaltet. Eine aus Kuhmilcheiweiß hergestellte Folgenahrung, heißt Folgemilch.
Da das Zusammenspiel zwischen Lippen, Zunge und Löffel in den ersten fünf Monaten noch nicht gelingt, können Babys während dieser Zeit nur saugen. Daher ist es sinnvoll, erst nach dem fünften Lebensmonat den Löffel für die Fütterung zu nutzen. Dies ist auch der Zeitpunkt ab dem die Babys beginnen zu kauen. Ab dem achten Lebensmonat sind sie fähig, die Zunge im Mund zu bewegen und die aufgenommene Nahrung mit dem Speichel zu vermischen. Von diesem Zeitpunkt an, ist eine so gründliche Pürierung der Nahrung nicht mehr ganz so erforderlich. Das Baby sollte jedoch allmählich an neue Lebensmittel gewöhnt werden. Anfangs ist es deshalb ratsam, den Brei nur einmal am Tag zu verabreichen und das Baby weiterhin zu stillen bzw. ihm die Flasche zu gegeben.
Bis zum Ende des zwölften Lebensmonat hat es zudem gelernt, auf einem Kinderhochstuhl am Tisch der Erwachsenen zu sitzen. Gelegentlich ist das Baby sogar schon vom Teller der Eltern mit. Gewürzte oder gesalzene Speisen sollten aber nicht gefüttert werden. Oft genügt es in dem Alter schon, die Nahrung leicht zu zerdrücken oder in kleine Stücke zu schneiden. Wie stark das Essen zerkleinert bzw. zerdrückt wird, ist jedoch abhängig von der Anzahl der vorhandenen Zähne. « weniger