Immer mehr Menschen erkranken jedes Jahr weltweit an einem Diabetes mellitus. Dabei nimmt die Erkrankungshäufigkeit des Typ-2-Diabetes auch in Deutschland stetig zu. Diese Diabetesform ist in vielen Fällen die Folge von falscher Ernährung, Bewegungsarmut und Übergewicht. Besonders in der Altersgruppe der über 40-jährigen wird diese Form der Zuckerkrankheit häufig diagnostiziert. Aber auch immer mehr (übergewichtige) Kinder und Jugendliche erkranken an der so genannten Wohlstandskrankheit
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Dauerhaft erhöhte Blutzuckerwerte führen dann oft zu Folgeerkrankungen, wie zum Beispiel Nervenschäden (Taubheitsgefühl), Nierenschäden (Nierenversagen), Augenschäden (Erblindung), Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Herzinfarkt, Schlaganfall) und Durchblutungsstörungen. Zur Vermeidung bzw. Verminderung von Spätkomplikationen ist eine normale Blutzuckereinstellung wichtig. Aber auch auf eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen sollten Diabetiker achten. Der erhöhte Bedarf kann jedoch durch die normale Ernährung häufig nur unzureichend gedeckt werden.
So ist die Versorgung mit den Vitaminen C und E (Antioxidantien) oft unzureichend, wodurch anfallende freie Radikale nur noch ungenügend abgefangen werden können. Die natürlichen Radikalfänger sind erforderlich, um den oxidativen Stresses bei Diabetikern zu mindern. Dagegen wirkt Vitamin E entzündungshemmend und senkt das Risiko für Blutgerinnsel. In Verbindung mit Vitamin C und Lycopin wird die Bildung des LDL-Cholesterins gehemmt.
Die B-Vitamine sind bedeutend für die Energieversorgung und den Stoffwechsel der Kohlenhydrate. Darüber hinaus sind einige Vitamine der B-Gruppe notwendig für den reibungslosen Ablauf der Nervenfunktionen. Ein Mangel an Folsäure kann zu einem Anstieg der Homocysteinwerte führen. Ein erhöhter Homocysteinspiegel steigert bei Diabetikern das Risiko für einen Herzinfarkt und Schlaganfall.
Darüber hinaus kann ein Zinkmangel die Wundheilung und Speicherung des Insulins beeinträchtigen. Dies kann zum vermehrten Auftreten von beispielsweise Infekten, Hautpilzerkrankungen und Wundheilungsstörungen führen. Dagegen wird Chrom für die Wirkung des Insulins benötigt, da es das Ansprechen der Zellen auf Insulin verbessert. Gleichzeitig reguliert das Spurenelement die Verwertung der Glucose in den Körperzellen.
Viele Diabetiker haben zudem einen Magnesiummangel, da sie den Mineralstoff vermehrt mit dem Urin ausscheiden. Ein Defizit fördert den Diabetes und die Folgeerkrankungen. Dies führt zu einer Erhöhung der Insulinresistenz und Förderung von Spätkomplikationen an Herz und Blutgefäße (z.B. Herzinfarkt, Schlaganfall, Augenschäden). « weniger